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Die Serie und das Franchise um Steins;Gate (シュタインズ・ゲート, Shutainzu Gēto?) basiert auf einer Visual Novel. Eine Visual Novel ist ein Videospiel, welches zum größten Teil aus Text-Abschnitten beschnitt und nur wenig Interaktion vom Spieler fordert. Es handelt sich demnach mehr um einen spielbaren Roman.

Gameplay Bearbeiten

Von den Entwicklern selbst wird das Spiel als Sōtei Kagaku ADV (想定科学ADV, dt. „Hypothetische-Wissenschaft-Adventure“?), beschrieben. Es folgt einer linearen Handlung mit vorbestimmten Ereignissen und Möglichkeiten der Interaktion. Der Spieler ist die meiste Zeit damit beschäftigt die Dialoge zwischen den Figuren und die inneren Monologe des Protagonisten zu verfolgen. Wie in vielen anderen Visual Novel, gibt es in unregelmäßigen Abständen Entscheidungspunkte, an denen er mit seinen Aktionen die Handlung in eine gewisse Richtung lenken kann. Dabei verzweigt sich das Spiel in verschiedene Routen, die zu unterschiedlichen Ereignissen und Enden führen.

Die Entscheidungen fällt der Spieler in Steins;Gate mittels eines Phone trigger (フォーントリガー?). Die Entscheidungen stellen also Antworten des Protagonisten auf eingehende Anrufe und Textnachrichten dar. Im Falle eines Anrufs kann er sich für eine Antwort entscheiden oder auch die Annahme des Gespräches verweigern. Bei Textnachrichten sind unterdessen einzelne Begriffe farbig unterlegt, die dann die entsprechende Antwort zu dem Thema darstellen. Diese Art der Steuerung ist mit der des Vorgängers Chaos;Head vergleichbar, wobei der Spieler nicht auf jeden Anruf oder jede Nachricht reagieren muss. An einigen Stellen ist dies aber nötig um die Handlung in eine gewisse Richtung zu lenken.

ErzählstrukturBearbeiten

Die meiste Zeit über wird die Handlung so erzählt, indem der Spieler der allwissende Zuschauer ist, welcher aber nicht in das Geschehen direkt eingezogen wird. Zum Beispiel zu Beginn des zweiten Kapitels (direkt nach dem Intro) sieht man jedoch, wie Hauptprotagonist Rintarou Okabe direkt in die „Kamera” und somit den Spieler anspricht. Er durchbricht damit die sogenannten „vierte Wand”, welche in Filmen und Serien und im diesem Fall einem Spiel, den Konsumenten von der Geschichte trennen. Er philosophiert darüber, dass der Zuschauer vor dem Bildschirm seine Realität anders betrachten solle und die tatsächliche Wahrheit sich hinter dem Bildschirm abspiele. Zudem wird von den agierenden Figuren angesprochen, ob sie sich nicht ggf. in einem Spiel befinden könnten, was in diesem Fall natürlich der Fall ist.

Mögliche EndenBearbeiten

Je nachdem, welche Entscheidungen man in dem Spiel trifft, kann man fünf verschiedenen Enden erreichen. Davon gilt eines als Hauptende, welches man nur erreichen kann, spielt den Handlungsstrang mit der weiblichen Hauptfigur durch.

Weitere Visual NovelBearbeiten

Steins;Gate 0

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